Hinweise zu einzelnen Bekämpfungsmethoden
Diese Hinweise gelten nur für Maßnahmen, die durch die
DMW Schädlingsbekämpfung GmbH & Co. KG durchgeführt
werden. Alle Hinweise ohne Gewähr. Ein Anspruch auf Vollständigkeit
wird nicht erhoben.
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Kontrolle auf Befall durch Lebensmittelmotten
Um einen Befall an Lebensmittelmotten festzustellen werden so genannte
„Trichterfallen“ installiert. In ihnen befindet sich ein Pheromonlockstoff
(Sexuallockstoff) der die männlichen Motten anlockt. Die männlichen
Motten werden in der Trichterfalle gefangen und verbleiben dort.
Ist in einem ausgewiesenen Bereich ein vorher festgelegter Schwellenwert
(i.d.R. 5 Insekten / Falle) überschritten, wird mit dem Kunden
eine Bekämpfungsmaßnahme abgesprochen.
Die Bekämpfungsmaßnahmen bestehen aus einer kombinierten
Sprüh- und Nebelbehandlung, d.h. in dem befallenen Bereich
werden alle Regale, Fußleisten und sonstigen möglichen
Verstecke mit einem Kurzzeitinsektizid ausgesprüht, um Larven
und versteckte Motten zu bekämpfen. Im direkten Anschluss daran,
wird der Bereich mit einem Nebelpräparat behandelt. Dieser
feine Nebel schwebt mehrere Stunden im Raum. Die Präparate
sind Kurzzeitinsektizide, die sich nach 6 Stunden abgebaut haben.
Die Behandlung wird zweimal, im Abstand von ca. 14 Tagen, durchgeführt.
Vor der Behandlung müssen alle Lebensmittel entfernt werden,
bzw. so abgedeckt sein, dass sie nicht mit den Präparaten in
Berührung kommen. Darüber hinaus müssen alle Fenster
und Türen geschlossen, sowie evt. Lüftungsanlagen und
Rauchmelder abgeschaltet werden. Während der Behandlung darf
sich kein Unbefugter in dem zu behandelnden Bereich aufhalten. Alle
anderen Personen müssen die entsprechende Schutzausrüstung
tragen.
Nach der Behandlung wird der Raum für mehrere Stunden gesperrt.
Im Anschluss daran wird der Raum für mindestens eine Stunde
gelüftet.
Die Kosten für diese Behandlung richten sich nach der Größe
der zu behandelnden Bereiche und dem damit zusammenhängenden
Präparate- und Zeitaufwand.
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Kontrolle auf kriechende Insekten (z.B. Schaben)
Um einen Befall an kriechenden Insekten festzustellen, werden Detektoren
an Stellen ausgelegt, wo z.B. Schabenbefall am ehesten auftritt.
In diesen Detektoren befinden sich eine Klebefläche und ein
eingearbeiteter Lockstoff. Die Schaben werden durch den Lockstoff
angezogen und bleiben auf der Klebefläche haften.
Um den befallenen Bereich wieder frei von Schädlingen zu bekommen,
werden zumeist zwei Methoden angewendet:
Sprühbehandlung: Der Bereich wird an allen betroffenen Stellen
mit einem Insektizid besprüht. Die Art der Insektizide richtet
sich nach der Art und Nutzung des zu behandelnden Bereiches.
Gelbehandlung: Befallene Stellen werden mit einem Fraßgel
behandelt, das einen attraktiven Lockstoff und ein Insektizid enthält.
Die Art des Geles richtet sich u.a. nach der Art der zu bekämpfenden
Schädlinge. Diese Methode wird in Bereichen angewendet, in
denen eine Sprühbehandlung ausgeschlossen ist, z.B. in Schaltkästen.
Die Vorsichtsmaßnahmen sind für jedes Präparat
und für jede Behandlungsart unterschiedlich. Diese Maßnahmen
werden im Vorfeld der Behandlung mit dem Kunden abgesprochen.
Bei Wartungsverträgen sind diese Maßnahmen im Preis
inbegriffen.
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Kontrolle auf Schadnagerbefall
Schadnagerbefall lässt sich durch Kot-, Urin- und Fraßspuren,
etc. feststellen.
Für die Bekämpfung werden i.d.R. Fraßköder
verwendet, die es in verschiedenen Formulierungen gibt (fest, flüssig,
pastenförmig, etc.). Durch die orale Aufnahme des Präparates
verenden die Tiere nach wenigen Tagen. Alternative Möglichkeiten
sind noch:
- Lebendfallen
- Kontaktmittel
Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Methoden, die vereinzelt
Verwendung finden.
Die Köder müssen vor unbefugtem Zugriff geschützt
und mit einem Warnhinweis versehen sein.
Bei Wartungsverträgen sind diese Maßnahmen im Preis
inbegriffen.
Für die Bekämpfung von Fluginsekten haben sich elektrische
Geräte bewährt, die durch UV-Lampen Fluginsekten anlocken
und durch verschiedene Methoden bekämpfen. In Lebensmittelbetrieben
werden diese Geräte i.d.R. mit einer Klebefläche ausgestattet,
die die angelockten Insekten einfängt. Geräte mit Spannungsgitter
sind in Lebensmittelbetrieben nicht mehr zugelassen, da durch das
Zerstören des Insektenkörpers evt. herunterfallende Körperteile
die Lebensmittel und Maschinen verunreinigen können. Um einen
dauerhaften Fangerfolg zu gewährleisten, ist es unablässig,
diese Geräte regelmäßig zu warten und zu reinigen.
Ebenso müssen die UV-Röhren mindestens einmal im Jahr
gewechselt und die Klebeflächen je nach Befall ausgetauscht
werden. Die UV-Lockfallen sind für Wandmontage und als Hängegeräte
geeignet. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass in explosionsgeschützten
Bereichen nur Geräte verwendet werden, die dafür speziell
geeignet sind.
Die Geräte werden vermietet und an einen Wartungsvertrag gebunden.
Die Reinigung, Wartung und der Austausch der Röhren und Klebetafeln
sind im Mietpreis enthalten.
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