DMW Schädlingsbekämpfung GmbH & Co. KG

- Ihr Schädlingsbekämpfer aus Niedersachsen -

Schädlinge
 
 

Schädlinge

 

Mäuse | Ratten | Schaben | Stubenfliegen | Fruchtfliegen |Motten | Tauben
 

Überall auf der Welt, wo der Mensch sich ausgebreitet hat, treten Schädlinge und Lästlinge auf. Durch unsere Gebäude, Vorratshaltung und dem gleichmäßigen Klima in den Innenräumen schaffen wir die Voraussetzungen für diese unliebsamen Gäste. Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Lebensweise, Gewohnheiten und die möglichen Schäden, den diese Tiere verursachen, zu gewähren, haben wir Ihnen eine kleine Auswahl häufiger und bekannter Schädlinge zusammengestellt. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch bei Schädlingen zur Verfügung, die Sie nicht in dieser Auflistung finden. Setzten Sie sich mit uns in Verbindung, wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Überblick über häufige und bekannte Schädlinge


Hausmaus (Mus Musculus)

  • Verbreitung

Hausmäuse sind Nagetiere und wurden im Laufe der Zeit durch den Menschen weltweit verbreitet.

Durch den Warenaustausch mit Schiffen und Flugzeugen sind sie in die Lage versetzt worden, auch weite Wege zurückzulegen und sind mittlerweile in allen Ländern der Welt verbreitet.

Mäuse können immer wieder in unsere Gebäude eingeschleppt werden oder aus dem Außenbereich zuwandern. Durch Ritzen und Spalten an Türen und Toren gelangen sie in unsere Häuser.

  • Aussehen

Die Größe der Hausmaus misst ohne Schwanz ca. 10 cm bis 15 cm und wiegt ca. 25 gr. bis 30 gr. Ihr Fell ist kaninchenfarben bis grau und an der Bauchunterseite normalerweise etwas heller.

  • Entwicklung

Die Geschlechtsreife tritt bei Mäusen 8 bis 10 Wochen nach der Geburt ein. Bei einer Durchschnittszahl von 4 bis 16 Jungtieren pro Wurf und 7 bis 8 Würfen pro Jahr erreicht das maximale Vermehrungspotential eines Mäusepaares etwa 2000 Nachkommen pro Jahr.

  • Ernährung

Mäuse nehmen fast alle Nahrungsmittel an. Bevorzugt werden aber Getreide und Getreideprodukte. Ganze Körner sind besonders beliebt, weil diese zwischen den Vorderpfoten festgehalten werden können.

  • Schaden

Mäuse sind durch das ständige Nachwachsen ihrer vorderen Schneidezähne gezwungen, regelmäßig zu nagen. Diese Eigenschaft hat nichts mit Hunger zu tun und generell werden alle Materialien, die hart genug sind die Zähne abzunutzen, in Mitleidenschaft gezogen.

Durch das Annagen von elektrischen Leitungen können Brände entstehen oder ganze EDV- und Produktionsbereiche stillgelegt werden. Darüber hinaus werden Lebensmittel verunreinigt und sind dadurch nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet.

Mäuse sind Überträger vieler Krankheiten, wie z.B. Salmonellen und Typhus.


Wanderratte (Rattus Norvegicus)

Hausratte (Rattus Rattus)

Verbreitung

Wanderratten und Hausratten gehören wie die Hausmäuse zu den Nagetieren und haben ebenfalls durch den Menschen eine weltweite Verbreitung erfahren. Während Wanderratten meist außerhalb von Gebäuden leben und nur zur Nahrungssuche in unsere Gebäude eindringen, leben Hausratten in der Regel in den oberen Gebäudeteilen. Allerdings ist die Hausratte durch die Wanderratte in vielen Gebieten verdrängt worden, so dass wir es heute in den meisten Fällen mit Wanderratten zu tun haben.

Man schätzt, dass in Ballungsgebieten auf einen Einwohner ca. 2 bis 3 Ratten kommen.

  • Aussehen

Wanderratten können über 20 cm groß und bis zu 500 gr. wiegen. Ihr langer, wenig behaarter Schwanz ist kürzer als ihr Körper. Das Fell ist kaninchenfarben, kann aber auch grau bis schwarz sein. Im Vergleich mit Hausmäusen und Hausratten wirken sie groß und etwas plump.

Hausratten sehen im Gegensatz zu Wanderratten filigraner aus. Ihr Schwanz ist länger als ihr Körper und ihre Ohren wirken im Verhältnis zum Körper recht groß.

  • Entwicklung

Ratten leben im Familienverband, in denen es eine genaue Rangordnung gibt. Bei einer Anzahl von ca. 3 bis 6 Würfen pro Jahr und einer durchschnittlichen Anzahl von ca. 7 bis 8 Jungtieren pro Wurf, erreicht das maximale Vermehrungspotential eines Rattenpaares pro Jahr „nur“ ca. 200 Nachkommen. Ratten werden schon mit ca. 10 bis 12 Wochen nach der Geburt geschlechtsreif.

  • Ernährung

Ratten sind Allesfresser. Sie bevorzugen bei der Ernährung tierisches Eiweiß. Bei Ratten kommt es leicht zur Spezialisierung auf bestimmte Nahrungsmittel. Sie fressen dann ausschließlich davon.

  • Schaden

Ratten vernichten unzählige Nahrungsmittel, Gebrauchs- und Einrichtungsgegenstände durch ihren unbändigen Nagetrieb. Durch das Nagen sowie durch Kot und Urin richten sie unermessliche Schäden an. Sie übertragen Krankheiten wie z.B. Salmonellen, Typhus und Weil’sche Gelbsucht.


Deutsche Schabe (Blattella Germanica)

  • Verbreitung

Unter den Schabenarten, die in der Nähe von Menschen leben, ist die Deutsche Schabe am häufigsten. Ursprünglich aus dem tropischen Afrika eingewandert, hat sie sich dem Menschen angeschlossen und durch ihn eine weltweite Verbreitung erfahren.

  • Aussehen

Deutsche Schaben werden ca. 1,5 cm groß. Sie haben eine hellbraune Farbe, die auf dem Halsschild von zwei deutlich erkennbaren, dunklen Längsstrichen unterbrochen werden. Beide Geschlechter haben entwickelte Flügel, die den ganzen Hinterleib bedecken. Sie werden meist jedoch nicht zum Fliegen, sondern vielmehr zum Segeln genutzt, wodurch den Schaben eine Art Gleitflug möglich ist.

  • Entwicklung

Die Weibchen legen Eier in besondere hellbraune Kapseln (Ootheken), die in bis zu 40 Fächer mit je einem Ei unterteilt sind. Bei der Deutschen Schabe werden die Kapseln vom Weibchen am Hinterleib getragen, bis die jungen Insekten (Nymphen) schlüpfen. Bei Zimmertemperatur dauert die Entwicklung zum erwachsenen Tier ca. 2 bis 8 Monate. Rein rechnerisch kann somit aus einem Schabenpaar innerhalb eines Jahres eine Population von 700 000 Nachkommen entstehen.

  • Ernährung

Schaben sind Allesfresser. Für die Entwicklung unerlässlich ist ein hohes Maß an frei verfügbarem Wasser. Sie tragen die aufgenommene Nahrung in die Unterschlupfplätze und erbrechen ihren Vordermageninhalt. Alle Schaben, die dasselbe Versteck nutzen, fressen von dieser Nahrung.

  • Schaden

Schaben kommen in allen Gebäuden vor. Gewöhnlich ist der Schaden den sie verursachen gering, jedoch sind Schaben Träger von Krankheitskeimen. Durch die Verunreinigungen von Lebensmitteln und den üblen Geruch, den Schaben verbreiten, sind betroffene Lebensmittel für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet.


Orientalische Schabe (Blatta Orientalis)

  • Verbreitung

Orientalische Schaben, auch Küchenschaben genannt, sind in Deutschland seltener als Deutsche Schaben zu finden. Wie die Deutsche Schabe stammt auch sie aus dem tropischen Afrika und hat ebenfalls durch den Menschen weltweit Verbreitung gefunden.

  • Aussehen

Mit ca. 3,5 cm ist die Orientalische Schabe deutlich größer als die Deutsche Schabe. Sie ist dunkel, kastanienbraun gefärbt. Während das Männchen Flügel besitzt, die den Hinterleib zu zwei drittel bedecken, hat das Weibchen lediglich Flügelstummel. Zum Fliegen taugen die Flügel beider Geschlechter nicht.

  • Entwicklung

Nach der Befruchtung formt das Weibchen der Orientalischen Schabe eine Oothek (Eipaket) aus, das etwa 16 Eier enthält. Die Eipakete werden bald nach der Ausformung an einen sicheren Ort platziert. Die Jungtiere (Nymphen) schlüpfen nach ca. 2 Monaten

  • Ernährung

Schaben sind Allesfresser. Für die Entwicklung unerlässlich ist ein hohes Maß an frei verfügbarem Wasser. Sie tragen die aufgenommene Nahrung in die Unterschlupfplätze und erbrechen ihren Vordermageninhalt. Alle Schaben, die das selbe Versteck nutzen, fressen von dieser Nahrung.

  • Schaden

Schaben kommen in allen Gebäuden vor. Gewöhnlich ist der Schaden den sie verursachen gering. Jedoch sind Schaben Träger von Krankheitskeimen. Durch die Verunreinigungen von Lebensmitteln und den üblen Geruch, den Schaben verbreiten, sind betroffene Lebensmittel für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet.


Stubenfliege (Musca Domestica)

  • Verbreitung

Die Stubenfliege ist die häufigste Fliege im Haus, die sich in allen Räumen aufhalten kann, aber besonders in der Nähe von Nahrungsmitteln anzutreffen ist. Sie dringt meist von außen in die Gebäude ein und entwickelt sich nur selten in Gebäuden.

  • Aussehen

Die erwachsene Stubenfliege wird ca. 7-8 mm groß. Der Saugrüssel ist nach unten gerichtet und endet in einem gut erkennbaren Saugkissen. Die Innenränder der Flügel überschneiden sich in Ruhestellung. Die Maden (Larven) sind weißlich und etwas größer als die erwachsene Fliege.

  • Entwicklung

Das Weibchen legt bis zu 2000 Eier. Im Sommer ist spätestens alle 2 bis 3 Wochen mit einer neuen Generation zu rechnen. Unter günstigen Bedingungen, bei Temperaturen um 30°C dauert die Entwicklung vom Ei bis zum erwachsenen (adulten) Tier nur 7 Tage. Hat die Made ihre Entwicklung beendet, verlässt sie das Entwicklungssubstrat (siehe Ernährung), kriecht umher (Wanderstadium) und sucht einen trockenen Ort zur Verpuppung. Nach dieser Ruhephase verlässt die geschlechtsreife Fliege die Tönnchenpuppe.

  • Ernährung

Die Maden der Stubenfliege leben in Dung und anderen feuchten organischen Stoffen, wie z.B. Küchenabfälle. Wichtig ist ein hohes Maß an Feuchtigkeit im Entwicklungssubstrat.

  • Schaden

Die Stubenfliegen haben eine Vorliebe für menschliche Körperausscheidungen (Schweiß, Kot, eiternde Wunden). Sie überträgt eine Reihe von Infektionskrankheiten, wie z.B. Typhus, Cholera, Salmonellose, Kinderlähmung, Maul- und Klauenseuche, etc.

Als mögliche Krankheitsüberträger sind sie aus hygienischen Gründen speziell in Lebensmittelbereichen unerwünscht und ähnlich gefährlich wie Schaben. In Lebensmittelbetrieben und Restaurants werden die Maden während ihres Wanderstadiums auffällig, wenn sie ihr Entwicklungssubstrat verlassen (meist stark verschmutzte Müllbehälter).



Fruchtfliege (Drosophila Spec.)

  • Verbreitung

Weltweit existieren unzählige Arten der Fruchtfliege. Sie wird auch Tau- oder Essigfliege genannt und ist überall in unseren Lebensbereichen anzutreffen. Es gibt kaum einen Bereich der nicht gelegentlich von diesen Fliegen heimgesucht wird. Wir alle kennen die Fruchtfliege, die sich schnell an empfindlichen Obstsorten einfindet. Zu Hause siedelt sie sich schnell am grünen Abfall an. Insbesondere im Sommerhalbjahr können diese Fliegen ausgesprochen lästig werden.

  • Aussehen

Die erwachsenen Fruchtfliegen sind klein und messen nur ca. 2-4 mm. Je nach Art weisen sie unterschiedliche Färbungen auf. Ihre Larven sind bein- und kopflose Maden. Sie werden bis zu 6 mm lang und damit etwas größer als die erwachsenen Fliegen.

  • Entwicklung

Mehrere 100 Eier werden vom Weibchen an ein geeignetes Entwickungssubstrat (sie Ernährung) abgelegt. Im Sommer ist spätestens nach 7 Tagen mit einer neuen Generation zu rechnen. Fruchtfliegen haben eine sehr kurze Entwicklungszeit.

  • Ernährung

Fruchtfliegen bevorzugen sehr feuchte, gärende Substanzen für ihre Ernährung. Zu nennen sind gärendes Obst, Substrate die Hefen (Hefeteig) oder Milchsäurebakterien (Sauerteig) enthalten. Fruchtsäfte und Reste zuckerhaltiger Limonaden sind äußerst attraktiv. Wichtige Voraussetzung für eine Entwicklung ist genügend Feuchtigkeit.

  • Schaden

Fruchtfliegen entwickeln sich an Orten, die sehr unhygienisch sind. Von diesen Orten aus nehmen sie viele Keime mit sich, die sie an anderer Stelle auf Lebensmittel übertragen können. Die Fliegen geraten mitunter in den Produktionsprozess und gelangen so in die Produkte.


Dörrobstmotte (Plodia Interpunctella)

Kakaomotte (Ephista Elutella)

Mehlmotte (Ephista Kuehniella)

  • Verbreitung

Alle drei Mottenarten sind gefürchtete Vorratsschädlinge an vielen Nahrungsmitteln und weltweit verbreitet. Sie kommen in vor allem in Bäckereien, Mühlen, Supermärkten, aber auch in privaten Haushalten vor.

  • Aussehen

Die Dörrobstmotte ist anhand ihrer auffälligen Flügelfärbung einfach zu erkennen. Die Flügelbasis ist hell – cremefarben. In Ruhestellung ist sie einfach an dieser „weißen Schulter“ zu erkennen. Der restliche vordere Flügel ist rötlich-braun gefärbt. Die Länge des Tieres beträgt ca. 8 – 10 mm.

Mehl- und Kakaomotten sind von schiefergrauer Farbe und tragen gezackte, dunkle Bänder auf den Vorderflügeln. Die Mehlmotte misst in Ruhestellung ca. 10 – 14 mm. Die Kakaomotte ist mit ca. 8 – 11 mm etwas kleiner.

  • Entwicklung

Dörrobstmottenweibchen legen innerhalb ihres zweiwöchigen Lebens ca. 200 Eier an ein geeignetes Entwicklungssubstrat (siehe Schäden). Je nach Nahrungsangebot und klimatischen Faktoren entwickeln sich die Raupen in ca. 2 – 6 Monaten. Das Leben der Kakao- und Mehlmotte ist kürzer und dauert nur etwa 1 Woche. Innerhalb dieser Zeit legen die Weibchen ebenfalls bis zu 200 Eier an das Befallssubstrat. Je nach Nahrungsangebot und klimatischen Faktoren entwickeln sich die Raupen in ca. 2 – 4 Monaten zum erwachsenen Falter. Bei der Kakaomotte kann man 2 Entwicklungsmaxima im Mai / Juni und im September / Oktober beobachten. Es werden pro Jahr ca. 4 – 6 Generationen erzeugt.

Bei allen 3 Mottenarten beginnen die Raupen, nach Abschluss ihrer Entwicklung, zu wandern. Sie suchen, oftmals weitab vom Entwicklungssubstrat, einen geeigneten Ort für ihre Verpuppung. Die Kokons sind oft an Wänden und Decken zu finden.

  • Schäden

Die Mottenraupen richten Fraßschäden z.B. an Dörrobst, Nüssen, Mandeln, Tierfutter (Dörrobstmotte), sowie an Mehl (Mehlmotte) und Schokolade (Kakaomotte) an. Motten sind nicht eng an ein bestimmtes Substrat gebunden und befallen viele verschiedene Produkte pflanzlicher Herkunft. Mehlmottenraupen können mit ihren Gespinsten ganze Maschinen, in denen Mehl transportiert oder verarbeitet wird, lahm legen. Die bekannten „Würmer“ in der Schokoladentafel sind meist Kakaomottenlarven.

Verwilderte Haustauben (Columbia livia)

Taubendreck ist keine Zierde an Fassaden oder sonstiges Bauwerksteilen. Die Probleme durch verwilderte Haustauben sind im Gebäudeschutz sowie im Hygienebereich nicht zu unterschätzen.

Taubenkot führt an vielen Gebäuden regelmäßig zu hohen Instandsetzungs- und Reinigungskosten. Die Nester verstopfen Dachrinnen und Abflüsse.

Der im Taubenkot enthaltene Ammoniak ruiniert Sandstein, eloxierte Metallflächen, Fachwerk und andere Fassadenmaterialien. Die gesundheitlichen Risiken sind für den Menschen nicht zu unterschätzen, da die Tauben als Zwischenwirte für Zecken, Flöhe und Milben dienen. Sie lösen Krankheiten wie z.B. Gehirnhautentzündung, Ornithose, Paratyphus und diverse andere Allergien aus.